ÜBER IHN


Fabian Boreck ist auf dem 'modernen' Cello wie auch auf dem Barockcello zu Hause.

Durch das parallele Spielen seit der frühen Jugend versteht er es, die Vorteile und die klanglichen Eigenschaften beider Instrumente auf Anhieb umzusetzen und zu nutzen. Dabei reicht sein Repertoire von den ersten Kompositionen für ein Bassinstrument bzw. Violoncello des 16./17. Jahrhunderts über die Klassik und Romantik bis hin zur Improvisation.

Aufgrund zusätzlicher Tätigkeiten in der Notenedition sowie der Beschäftigung mit Tonaufnahmen deckt Fabian Boreck ein umfangreiches musikalisches Feld ab.

 

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In Berlin geboren, erhielt Fabian Boreck im Alter von 5 Jahren ersten Unterricht auf dem Cello. Er war Schüler des C.-Ph.-E.-Bach-Musikgymnasiums Berlin und studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Kleif Carnarius. Seine, seit der Schulzeit bestehende, Beschäftigung mit Alter Musik führte schließlich dazu, dass er seine Ausbildung an der Universität der Künste Berlin mit dem Master-Studium des Barockcellos bei Prof. Jan Freiheit abschloss.

Meisterkurse führten ihn zu Peter Bruns, Wolfgang Boettcher und Gustav Rivinius; mit dem Barockcello zu Markus Möllenbeck, Antje Geusen sowie zahlreichen Veranstaltungen in die Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt Kloster Michaelstein.

Er war Gründungsmitglied des Jugendbarockorchesters Bachs Erben, festes Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie, Substitut im Konzerthausorchester Berlin und Akademist der Staatskapelle Weimar. Bei Jugend Musiziert wirkte er – nach früheren eigenen Teilnahmen – als Juror mit.


Fabian Boreck ist heute ebenfalls ein gefragter Barockcellist.
Wichtige instrumentelle Impulse erhielt er in der Vergangenheit u.a. von Kristin von der Goltz, Werner Matzke, Dorothee Oberlinger, Anton Steck und Mitgliedern des Barockorchesters Akademie für Alte Musik Berlin. Darüber hinaus arbeitete er mit Künstlern wie beispielsweise Reinhard Goebel, Jörg Halubek, Joachim Held, Wolfgang Katschner, Alexis Kossenko, Riccardo Minasi, Hille Perl, Luca Pianca und Ludger Rémy zusammen.

Einladungen folgte er in Ensembles / Orchestern wie bspw. Chursächsische Capelle Leipzig, Les Amis de Philippe, Berliner Barock Solisten und Staatskapelle Weimar.

Engagements führten ihn durch Europa und nach Asien. 2018 rief er das Projekt Musica Temporalis [Der Klang der „Zeit“] ins Leben.

 

Neben der Tätigkeit auf dem Cello ist die intensive Tätigkeit mit Notenedition und deren wissenschaftlicher Seite eine weitere langjährige Leidenschaft. Direkte Folgen davon sind die Zusammenarbeit mit Edition Walhall sowie die Partnerschaft mit dem Institut zur Erforschung und Erschließung der Alten Musik in Dresden (Musikschätze aus Dresden) e.V..

Aufgrund seines Interesses für audiophiles Musikhören, Filmmusik und Tontechnik wird Fabian Boreck außerdem von Komponisten für Remote-Recording-Aufgaben angefragt. Dabei arbeitete er bisher mit Künstlern aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, den USA sowie Australien zusammen.

 

Fabian Boreck ist der stellv. Solocellist des Oldenburgischen Staatsorchesters, sowie Solist und Kammermusiker. Er spielt, exklusiv mit Jargar-Superior-Saiten, ein Violoncello von Jean-Baptiste Salomon, gebaut in Paris im Jahr 1764; außerdem ein Barockcello von Konrad Stoll.

 

 

Juni 2021

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