Über ihn


In Berlin geboren, erhielt Fabian Boreck im Alter von 5 Jahren ersten Unterricht auf dem Cello. Er studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie Barockcello als Master-Studium an der Universität der Künste Berlin.

 

Nach früheren Projekten als Solocellist des Landesjugendorchesters Berlin sowie Gründungsmitglied des Jugendbarockorchesters Bachs Erben war er während bzw. nach dem Studium festes Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie, Substitut im Konzerthausorchester Berlin und Akademist der Staatskapelle Weimar.

 

Über die Orgel kam Fabian Boreck zur Alten Musik. Die intensive Beschäftigung mit der Aufführungspraxis, Notenedition und Musikwissenschaft des 16. bis 18. Jahrhunderts begann bereits in der Schulzeit; auf dem Barockcello erhielt er von namenhaften Musikern aus dem Berliner und Kölner Bereich weitere wichtige Impulse. Im Laufe der Zeit arbeitete er mit Künstlern wie bspw. Howard Arman, Reinhard Goebel, Jörg Halubek, Joachim Held, Wolfgang Katschner, Alexis Kossenko, Riccardo Minasi, Hille Perl, Luca Pianca und Ludger Rémy zusammen. Auftritte führten ihn dabei zu renommierten Festivals für Alte Musik.

Neben solistischen Aktivitäten ist Fabian Boreck ein begeisterter Continuo-Spieler, mit der überzeugten Ansicht, dass ein qualitatives Bass-Fundament essentiell wichtig für die darüber aufbauenden Stimmen ist.

2018 rief er das Projekt Musica Temporalis [Der Klang der Zeit] ins Leben.

 

Aufgrund seiner intensiven Interessen für audiophiles Musikhören, Filmmusik, und Tonaufnahmetechnik wird Fabian Boreck außerdem von Komponisten für Remote-Recording-Aufgaben oder Studio-Aufnahmen angefragt. Seine jahrzehntelange Leidenschaft am Improvisieren macht ihn zu einem erwünschten Künstler auf diesem Gebiet. Dabei arbeitete er bisher mit Musikern und Produzenten aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, den USA sowie Australien zusammen.

 

Fabian Boreck ist der stellv. Solocellist des Oldenburgischen Staatsorchesters sowie professioneller Barockcellist. Er spielt ein Violoncello von Jean-Baptiste Salomon, Paris 1764, sowie ein Barockcello von Konrad Stoll.

 

In seiner Freizeit fotografiert er gerne analog und digital die Landschaften Deutschlands. Zur Fotografie

 


 

Eine ausführlichere Biografie ist auf Anfrage als PDF erhältlich.

 

Oktober 2021. Diese Biographie darf nicht ohne schriftliche Genehmigung bearbeitet werden.