Über ihn


Fabian Boreck ist auf dem 'modernen' Cello wie auch auf dem Barockcello zu Hause.

Durch das parallele Spielen seit der frühen Jugend versteht er es, den Vorteil und die klanglichen Eigenschaften beider Instrumente auf Anhieb umzusetzen und zu nutzen.

 

In Berlin geboren erhielt Fabian Boreck im Alter von 5 Jahren ersten Unterricht auf dem Cello. Nach dem Erlangen des Abiturs am „C.-Ph.-E.-Bach-Musikgymnasium Berlin“ studierte er an der „Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin“ bei Prof. Kleif Carnarius, Solocellist des Orchesters der Komischen Oper Berlin. Seine langjährige Beschäftigung mit Alter Musik führte schließlich dazu, dass Fabian Boreck seine Ausbildung bei Prof. Jan Freiheit, 1. Cellist der Akademie für Alte Musik Berlin, an der „Universität der Künste Berlin“ mit dem Master-Studium des Barockcellos abschloss.

Meisterkurse führten ihn zu Peter Bruns, Wolfgang Boettcher und Gustav Rivinius; mit dem Barockcello zu Markus Möllenbeck, Antje Geusen sowie zahlreichen weiteren Veranstaltungen in die Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt „Kloster Michaelstein“. Er war festes Mitglied der „Jungen Deutschen Philharmonie“, Substitut im Konzerthausorchester Berlin und Akademist der Staatskapelle Weimar. Bei „Jugend Musiziert“ wirkte er – nach früheren eigenen Teilnahmen – als Juror mit.


Fabian Boreck ist heute ebenfalls ein gefragter Barockcellist.
Wichtige instrumentelle Impulse erhielt er in der Vergangenheit von Kristin von der Goltz, Dorothee Oberlinger und Anton Steck; darüber hinaus arbeitete er mit Künstlern wie Jörg Halubek, Wolfgang Katschner, Alexis Kossenko, Riccardo Minasi, Hille Perl, Luca Pianca und Ludger Rémy zusammen.

Engagements führten ihn durch Europa und nach Asien.


Neben der Tätigkeit auf dem Cello ist die intensive Beschäftigung mit dem Thema Notenausgaben und dessen wissenschaftlicher Seite eine weitere langjährige Leidenschaft. Dies führte u.a. zur Zusammenarbeit mit Edition Walhall sowie dazu, dass er ein Partner des „Institut zur Erforschung und Erschließung der Alten Musik in Dresden (Musikschätze aus Dresden) e.V.“ wurde.

Als audiophiler Musikhörer begeistert er sich zudem an hochwertigem Klang – sei es von technischer Seite (Aufnahme- und Wiedergabetechnik) oder auf akustischer/instrumenteller Ebene. Dabei ist es Fabian Boreck persönlich auch wichtig, mit seinen Hörgewohnheiten, der daraus resultierenden Erfahrung wie auch aus der Sicht eines ‚praktischen‘ Musikers, bspw. Geigenbauern oder Akustikern, mit seiner Meinung zur Seite zu stehen.

 

Fabian Boreck ist der stellvertretende Solocellist des Oldenburgischen Staatsorchesters, sowie Solist und Kammermusiker.

Er spielt ein Violoncello von Jean-Baptiste Salomon, Paris 1764, sowie ein Barockcello von Konrad Stoll.

In seiner Freizeit ist er gerne in der Natur unterwegs und fotografiert die Landschaften Deutschlands im analogen Mittelformat.

 

 

Januar 2019

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